Elementarschadenversicherung: sinnvoll oder nicht?

Aktualisiert: 2026-06-16

Für die allermeisten Haushalte ist eine Elementarschadenversicherung sinnvoll: Wohngebäude- und Hausratpolicen decken Hochwasser und Starkregen nur mit dem Elementar-Baustein. Eine bundesweite Pflicht-/Opt-out-Lösung ist politisch in Vorbereitung (Stand 2026).

Was die Elementardeckung abdeckt

Der Baustein deckt Schäden durch Naturgefahren, die in der Standard-Wohngebäude-/Hausratversicherung fehlen: Überschwemmung (Fluss und Starkregen), Rückstau, oft auch Erdrutsch und Schneedruck. Ohne ihn zahlt die Versicherung bei Hochwasser in der Regel nicht.

Wann sie besonders wichtig ist

Je höher das Gefährdungspotenzial am Standort, desto klarer der Nutzen. Ein erhöhtes oder hohes Flusshochwasser-, Starkregen- oder Rückstaurisiko spricht stark dafür. Wie dein Haus einzuordnen ist, zeigt der kostenlose Hochwasser-Check für deine Adresse oder die Übersicht nach Stadt.

Worauf beim Abschluss achten

  • Rückstau eingeschlossen? und ist eine Rückstausicherung Voraussetzung?
  • Selbstbehalt und Deckungssumme passend?
  • Starkregen explizit mitversichert (nicht nur Flusshochwasser)?

Häufige Fragen

Brauche ich Elementar, wenn ich nicht am Fluss wohne?

Häufig ja. Starkregen kann praktisch überall auftreten – Sturzfluten entstehen oft fernab von Gewässern, dort wo Karten heute noch wenig zeigen.

Kommt eine Versicherungspflicht?

Eine bundesweite Pflicht-/Opt-out-Lösung wird politisch diskutiert (Stand 2026), ist aber noch nicht in Kraft.

Wie ist die Lage an deiner Adresse? Der kostenlose Check bewertet Flusshochwasser, Starkregen, Rückstau und Grundwasser – mit konkreten Schutzmaßnahmen samt Kostenrahmen.

Hochwasser-Check starten