Transparenz · Nordrhein-Westfalen
Methodik & Datenquellen
Der Hochwasser-Check leitet das Risiko ausschließlich aus amtlichen, offenen Daten ab. Hier steht, wie das funktioniert – und wo die Grenzen liegen.
So entsteht die Einschätzung
- Adresse → Koordinaten (Geokodierung über Photon/OpenStreetMap).
- Amtliche Gefahrenkarten abfragen: Hochwassergefahrenkarten NRW (LANUV) für Flusshochwasser, BKG-Hinweiskarte für Starkregen.
- Gelände & Bemessungsregen: Höhen-/Geländeanalyse (DGM1) und KOSTRA-DWD-Niederschlag fließen in die Bewertung ein.
- Gebäude-Fragebogen (optional) schärft Rückstau-, Grundwasser- und Schadenpotenzial.
- Risiko-Score & Maßnahmen: daraus ergeben sich Score, Bänder und priorisierte Schutzmaßnahmen mit Kostenrahmen.
Die aktuelle Lage (Pegelstände, Wetterwarnungen) kommt live von PEGELONLINE und dem DWD.
Datenquellen
- NRW Hochwassergefahren-/Risikokarten
- BKG Hinweiskarte Starkregengefahren
- Höhendaten (DGM1)
- Digitale Orthophotos NRW (Geobasis, dl-de/zero)
- KOSTRA-DWD-2020 (Bemessungsniederschlag)
- PEGELONLINE (WSV)
- Hochwasserportal NRW (LANUV)
- Länderübergreifendes Hochwasserportal
- Copernicus Climate Data Store (C3S)
- GDV Hochwasser-Check (Vergleich)
- BBK Ratgeber Notfallvorsorge
- Geocoding: Photon (komoot) / OpenStreetMap
Datenquellen: Land NRW (dl-de/by-2-0), GeoBasis-DE/NRW, LANUV NRW (hochwasserportal.nrw), Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG), Deutscher Wetterdienst (DWD), Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (PEGELONLINE), Datenquelle: www.hochwasserzentralen.de (CC BY 4.0), Copernicus Climate Change Service (C3S), OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL).
Aktualität & Grenzen
Gefahrenkarten werden von den amtlichen Stellen periodisch fortgeschrieben; Pegel- und Warndaten sind live. Statische Karten werden bis zu 30 Tage zwischengespeichert.
Automatisierte Einschätzung auf Basis amtlicher Karten und Gelände-Heuristiken – ohne Gewähr und kein Ersatz für ein Vor-Ort-Gutachten (z. B. HochwasserPass). Im Ernstfall gelten die amtlichen Warnungen.